Moderne Sanitär- u. Heizungstechnik

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Gas

 

Das „Erdgas-Haus“

Erdgas ist die Wunschenergie Nr. 1. Derzeit werden ca. 75 % aller Neubauwohnung in Deutschland mit Erdgas beheizt. Ausschlaggebend für den Erfolg des Erdgases sind vor allem Wirtschaftlichkeit, Bedienungskomfort und die positiven Umwelteigenschaften

Erdgas ist seinen Preis wert. Die Wirtschaftlichkeit des Erdgases wird auch im Kostenvergleich für Neubauten vom Ifo-Institut bestätigt.

Moderne Erdgas-Anwendungstechnik. Eine Zukunftsweisende Kombination: Erdgas-Brennwertheizung und Solaranlage für Heizung und Warmwasserbereitung. Dafür gibt’s vom Staat Zuschüsse.

Erdgas – das Multitalent. Am folgenden Beispiel zeigen wir Ihnen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Erdgases rund ums Haus

 

 

1.        Der „Erdgas-Hausanschluß“ mit Regler und Gaszähler
2.
        Die „Erdgas-Brennwertheizung“ mit Warmwasserspeicher für die Solaranlage

3.        Solaranlage für die Warmwasserversorgung

4.        Kostensparende Gas-Rohrinstallation. Statt Brennstofflagerraum Platz fürs Hobby, z.B. ein Fitnessraum.

5.        Gas-Wäschetrockner mit Gasbrenner, Möglichkeit für Warmwasseranschluss für die Waschmaschine

6.        Gasherd mit Cerankochfeld, separaten Gas-Kochstellen und Backofen. Möglichkeit für 
         Warmwasseranschluss für die Geschirrspülmaschine.

7.        Zusätzliche Gassteckdose bei der Arbeitsplatte für Gas-Haushaltskleingeräte

8.        Offener Kamin mit Gaseinsatz auch für den Kachelofen.

9.        Gassteckdose und gasbetriebener Terassengrill.

10.     Warmwasserbereitung mit Erdgas & Solar

 

Service - Info: Ja zu Gas, aber sicher !

 

 

Gas ist ein umweltfreundlicher, wirtschaftlicher und sicherer Energieträger. Während aber z.B. Kraftfahrzeuge und Öltanks ganz selbstverständlich einer geregelten Überwachung unterliegen, wird eine regelmäßige Überprüfung von Gasleitungen in Gebäuden nicht durchgeführt
Immer wieder wird über die Sicherheit von Gasleitungen diskutiert.

In diesem Zusammenhang besonders aktuell: die Haftungsfrage im Schadensfall !
Gebäudeeigentümer sind bereits mit dem Abschluss eines Gasliefervertrages zur sachkundigen und regelmäßigen Überprüfung der Hausgasleitungen verpflichtet ( §  12  Abs.  2 Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Gasversorgung von Tarifkunden - AVBGasV ).
Aber : Gasleitungen werden - von allen Bestandteilen einer Gasanlage - selten oder gar nicht überprüft, trotz jahrzehntelanger Nutzung.

Ursachen hierfür sind vor allem Unkenntnis und Fahrlässigkeit.

Unsichtbare Mängel :

Bauliche Veränderungen, unsachgemäße Nutzung und der Alterungsprozess der Gasleitungen können zu Undichtigkeiten führen.
Unsichtbare Mängel entstehen meist hinter Verkleidungen / Und unter Putz verlegten Leitungen unbemerkt. Feine Risse, Undichtigkeiten oder Rost sind die häufigsten Ursachen von  Undichtigkeiten in Gasinnenleitungen. Mängel an diesen Leitungen werden meist über Jahre nicht Erkannt. Es kommt zur Leckage. Gas strömt aus. Personen- und hohe Sachschäden können dann die Folge sein. Aber auch Neubauten kann es betreffen,  wenn die Gasleitung zweckentfremdet als Aufhängung für Kleidung, Werkzeug oder Fahrräder belastet wird. Umbauten, wie das unbedachte Entfernen von Stützwänden, können dazu führen,  dass Gasleitungen durchhängen. Selbst neue Rohrleitungen halten dieser Belastung nicht stand.

Das Sicherheitskonzept :

Bei einer Sicherheitsüberprüfung wird die Kontrolle der Gasleitungen nach festgelegten technischen Standards durchgeführt und in einem Prüfbericht dokumentiert. Neben der optischen Prüfung der Leitungsverläufe wird auch eine Leckmengenmessung durchgeführt. Damit können auch unzugängliche Leitungsabschnitte zuverlässig überprüft werden.
Nicht beanstandete Hausgasleitungen werden durch eine Prüfplakette gekennzeichnet. Das Prüfzertifikat beschreibt detailliert Art, Umfang  und  Zeitpunkt der Überprüfung. Prüfbericht und Prüfplakette dokumentieren die regelmäßige, sachgerechte Überprüfung und können Hauseigentümer so im Falle eines Falles rechtlich entlasten.

Sicherheit im Schadensfall :

Im Schadensfall muss der Hauseigentümer glaubhaft nachweisen können, dass  die Instandhaltung der Gasleitungen sachkundig ( nach den Technischen Regeln Gasinstallation - TRGI ) erfolgt ist. Kann er dies nicht, geht die Rechtsprechung davon aus, dass der Schaden bei Beachtung der TRGI nicht entstanden wäre. ( Beweis des ersten Anscheins ). Die regelmäßig und sachkundig durchgeführte Sicherheitsüberprüfung sämtlicher Gasleitungsverläufe bietet deshalb auch eine weitreichende zivilrechtliche Funktion : Denn Prüfprotokoll und Prüfsiegel beweisen, dass der Gebäudeeigentümer seiner Prüfpflicht nachgekommen ist. Schadensersatz und Schmerzensgeldansprüche von Dritten im Rahmen der Prüfungs- und Instandhaltungspflicht ( §§ 536 und 538 BGB ) sowie der Allgemeinen Verkehrssicherungspflicht ( §§ 823 und 847 BGB ) können so wirksam entkräftet werden.

Der deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches ( DVGW ), die Verbände der deutschen Wohnungswirtschaft und das SHK-Handwerk empfehlen daher, einmal pro Jahr eine Sicht- und spätestens alle  10 Jahre eine umfassende technische Prüfung von Hausgasleitungen. Kürzere Intervalle, beispielsweise alle 5 Jahre, empfehlen sich bei älteren Gebäuden und wenn der Allgemeinzustand eines Gebäudes die Risiken erhöht.

Vorteile für den Gebäudeeigentümer :

-Sicherheit für Familie und Mieter (aktiver Mieter-  und Verbraucherschutz)
-Früherkennung von Schäden
-Vermeidung hoher Sanierungskosten
-Anerkannter Nachweis im Rahmen der Prüfpflicht
-Juristische Entlastung im Schadensfall
-Schnelle Hilfe im Notfall durch Kenntnis aller Anlagenbestandsteile
-Steigerung des Marktwertes einer Immobilie

 

 

 

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Stand: 28. Oktober 2005